Abfall & Versorgung

In­for­ma­tio­nen zum neu­en Ab­fall­sys­tem ab 2016


Seit 01.01.2016 ist der Land­kreis Ra­vens­burg für den Ab­fall zu­stän­dig.

In­for­ma­tio­nen des Land­rats­am­tes zur Ab­fall­wirt­schaft ab 2016 

Ab­fall­sys­tem

Die Lee­rung der Rest- und Bio­ab­fall­ton­nen er­folgt ab­wech­selnd al­le 14 Ta­ge. Die Lee­run­gen be­gin­nen je­weils ab 6:00 Uhr mor­gens. Der ge­naue Lee­rungs­ter­min kann im Ab­fall­ka­len­der des Land­rats­am­tes, je nach Wohn­ort, ab­ge­ru­fen wer­den.


Ab­fall­be­häl­ter
Wenn ei­ne Ton­ne neu be­an­tragt wer­den muss oder ei­ne Än­de­rung der be­stehen­den Ton­ne not­wen­dig ist, set­zen Sie sich ein­fach mit der Stadt­ver­wal­tung, Fach­be­reich Steu­ern und Ab­ga­ben, in Ver­bin­dung.


Sie kön­nen die Grö­ße Ih­res Be­häl­ters frei wäh­len. Dies gilt so­wohl bei der Rest­müll- wie auch bei der Bio­müll­ton­ne. Zur Aus­wahl ste­hen fol­gen­de Grö­ßen: 40 Li­ter, 60 Li­ter, 120 Li­ter und 240 Li­ter.


Mög­lich ist auch, sich zu Müll­ge­mein­schaf­ten zu­sam­men­zu­schlie­ßen. Be­woh­ner klei­ne­rer Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser, Wohn­an­la­gen oder an­gren­zen­der Grund­stü­cke kön­nen sich bei der Rest­müll­ton­ne und/oder der Bio­ton­ne zu Be­häl­ter­ge­mein­schaf­ten zu­sam­men­tun. Für die­se Müll­ge­mein­schaf­ten muss ein Haus- und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer oder Haus­ver­wal­ter als Ver­ant­wort­li­cher be­nannt wer­den. Mit die­sem Ver­ant­wort­li­chen rech­net das Land­rats­amt dann die Ge­büh­ren ab.

Nähere Informationen

Als Haus- bzw. Restmüll gelten Abfälle, die nicht  wiederverwertet werden können und ihrer Größe nach in den Mülleimer passen, z.B. Glühbirnen, Feuerzeuge, Staubsaugerbeutel, kaputte Schuhe  und Taschen, Tapeten, unbrauchbare Kleidung, Einwegwindeln, nicht mehr verwendbare Medikamente. Nicht in den Abfalleimer gehören Wertstoffe.

Hinweise:
  • Die Haushalte können die Restmülltonne zwischen acht und 26 Mal im Jahr leeren lassen.
  • Gebührenzusammensetzung: feste Jahresgebühr + Gebühr für tatsächlich erfolgte Leerungen
In die Biotonne gehören Küchenabfälle, Essensreste und Pflanzenabfälle.
Die Biotonne soll den sinnvollen Umgang mit den natürlichen Rohstoffen sicherstellen bzw. ausbauen.

Da der Gesetzgeber eine getrennte Erfassung der Bioabfälle vorschreibt ist die Führung einer Biomülltonne Pflicht. Eine Befreiung ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich: für jede im Haushalt lebende Person müssen 25 m² Grünfläche, sowie ein Kompost nachgewiesen werden. Der Befreiungsantrag muss bei der Stadt gestellt werden.

Der Biomüll kann entweder mit einer Biomülltüte aus Papier oder mit Zeitungspapier verpackt werden. Auf keinen Fall dürfen Plastiktüten zum Verpacken des Biomülls verwendet werden.

Es gibt eine jährlich feste Gebühr für die Biomülltonnen unabhängig von der Anzahl der Leerungen. Diese Gebühr ist nach Behältergröße gestaffelt.


Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Stoffkreislauf zurückkehren.

Wertstoffe sind also Weiß, Braun- und Grünglas, Altpapier, Blechdosen, Verpackungsfolie, Altkleider und Schuhe. Für diese Wertstoffe stehen an verschieden Standorten im Stadtgebiet kostenlose Wertstoffinseln zur Verfügung.

Hinweise:
  • Der Wertstoffhof nimmt ebenfalls Wertstoffe kostenlos entgegen.
  • Milch- und Saftkartons gehören nicht in den Altpapiercontainer.
Die freiwillige Papiertonne gibt es sowohl für das Stadtgebiet als auch für die Ortschaften. Diese kann bei der Stadtverwaltung, Fachbereich Steuern und Abgaben, bestellt werden.

Kostenlose Leerung: alle vier Wochen. Die Abfuhrtermine finden Sie in Ihrem Abfallkalender.
Unter RaWEG-Material versteht man Kunststoff- und Verkaufsverpackungen sowie Tetra-Paks (Getränkekartons), Styropor, Aluminium sowie aluminiumhaltige Verpackung.

Beispiele:

Kunststoff
  • Joghurt-, Sahnebecher, Dusch-, Waschmittel, Tragebeutel, Einwickelfolien etc.
  • Es können auch andere Verkaufsverpackungen aus Kunststoff abgegeben werden, beispielsweise Netze für Obst und Gemüse, Wurst- und Käsepapier, Zahnpastatuben aus Kunststoff etc.
Styropor
  • Styropor-Chips und farbiges Styropor gehört ebenfalls in den RaWEG-Sack  zusammen mit den übrigen Kunststoffverpackungen.
  • Verunreinigtes Styropor gehört in die Mülltonne.
  • Sauberes, weißes Styropor sollte separat angeliefert werden, da man hieraus beispielsweise Lichtschalter herstellen kann. Aluminium und aluhaltige Verpackungen (Glanzfolien) sollten ebenfalls getrennt angeliefert werden.

Wohin mit den RaWEG Säcken?

Zum Wertstoffhof oder zu einer der elf Annahmestellen in den Ortschaften. In den Ortschaften erfolgt die Annahme an den üblichen Stellen jeden 1. Samstag im Monat von  9:00-12:00 Uhr.

Hinweis:
Neue RaWEG-Säcke erhalten Sie an den Annahmestellen.
Einmal jährlich verschickt das Landratsamt eine Sperrmüllkarte an alle Empfänger des Abfallgebührenbescheids. Mit dieser Karte kann eine Abfuhr des Sperrmülls angefordert werden oder der Sperrmüll in den Entsorgungszentren Ravensburg-Gutenfurt und Wangen-Obermooweiler abgegeben werden.
Die „Mobile Problemstoffsammlung“ des Landkreises findet in der Regel im Herbst statt und wird rechtzeitig in der Presse und auf der Seite des Landratsamtes bekanntgegeben. Hierbei können Leuchtstoffröhren sowie die üblichen Problemstoffe, beispielsweise Farben, Lacke, Holzschutzmittel, Spraydosen mit Inhalt, Pflanzenschutzmittel, Säuren, Laugen, Reinigungsmittel etc. abgegeben werden.

Hinweise:
  • Gewerbliche Problemstoffe bis zu 15 Kg können auch kostenlos abgegeben werden.
  • Die Rücknahme von Batterien und Knopfzellen erfolgt durch den Handel.
In der Kernstadt finden zweimal jährlich Gartenabfallabfuhren statt:

Herbst 23., 24., 25. Oktober 2018

Gartenabfälle dürfen nur in verrottbaren Materialen (z.B. Kartonagen, Papiersäcke) oder lose, ggf. mit verrottbaren Schnüren gebündelt, bereitgestellt werden.

Gartenabfälle in Plastiksäcken  oder sonstigen nicht verrottbaren Materialien, wie z.B. Draht, können nicht abgefahren werden! Die Äste dürfen höchstens zwei Meter lang sein.

In den Ortschaften sind Grüngut-Container aufgestellt. Die Aufstellorte und Öffnungszeiten können bei den Ortsverwaltungen erfragt werden. Auch hier gilt: Es dürfen keine unverrottbaren Materialien für die Bündelung verwendet werden. Am besten ohne Verpackung und Bündelung einwerfen.

Es dürfen nur Mengen zur Abfuhr bereitgestellt oder in den Container eingeworfen werden, wie Sie üblicherweise auf Privatgrundstücken anfallen.


Hinweis:
Es besteht die Möglichkeit, Grüngut jederzeit in unbegrenzter Menge zu den üblichen Öffnungszeiten beim Wertstoffhof mit der Grüngutkarte kostenlos abzugeben.

Ab 2019 wird es keine Grüngutabfuhr durch die Stadt Leutkirch mehr geben.
Die Christbaumabfuhr im Stadtgebiet erfolgt in der Zeit nach dem 6. Januar. Der genaue Termin wird in der Presse mitgeteilt.
Familien mit Kindern zwischen null und drei Jahren sowie Menschen, die an Inkontinenz leiden, erhalten pro Jahr 26 kostenlose Windelsäcke, die bei der Restmüllabfuhr mitgenommen werden. Der Windelsack kann bei der Stadtverwaltung, Fachbereich Steuern und Abgaben abgeholt werden.
Abfall ABC (PDF I 120 KB)