Aktuelles

Hier ha­ben Sie die Mög­lich­keit, sich über lau­fen­de Aus­stel­lun­gen, ak­tu­el­le Ver­an­stal­tun­gen oder neue Ver­öf­fent­li­chun­gen des Stadt­ar­chivs zu in­for­mie­ren.

Fasnet vor 40 Jahren

Das Stadtarchiv zeigt derzeit in seinen Schaufenstern Fotos von der Fasnet 1979. Die Aufnahmen stammen überwiegend aus dem Fotoarchiv der Schwäbischen Zeitung – Lokalredaktion Leutkirch, das 2013 zur Aufbewahrung und Nutzung an das Stadtarchiv abgegeben wurde.
Ob Schlüsselübergabe, Zunftmeisterempfang, Bürger-, Senioren- oder TSG-Ball, darüber wurde damals in der Presse ausführlich berichtet. Die dazugehörigen Fotos sind nun in der Ausstellung zu sehen.
Besonders interessant ist ein Panoramafoto von der Hallendekoration in der Festhalle, die 1979 unter dem Motto „Närrische Grachtenfahrt der Nibelgauer“ stand.

Fasnetsdekoration in der Festhalle 1979




Werk­ver­zeich­nis des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le ans Stadt­ar­chiv über­ge­ben
Ge­org Mül­ler aus Un­ter­zeil über­gab kürz­lich Stadt­ar­chi­va­rin Ni­co­la Sieg­loch zwei Ord­ner mit Mo­ti­ven des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le (1869-1934) aus Is­ny. Fel­le-Post­kar­ten sind seit Jah­ren un­ter Samm­lern sehr be­gehrt, aber nur we­ni­ge wis­sen, dass sich sei­ne Mo­ti­ve nicht nur auf das All­gäu und Ober­schwa­ben be­schrän­ken. Fel­les Post­kar­ten­mo­ti­ve rei­chen näm­lich von der Nord­see bis Ti­rol, von Frank­reich bis Un­garn und so­gar bis Da­res Sa­lam (Ost­afri­ka). Ge­org Mül­ler hat es sich zur Auf­ga­be ge­macht, sämt­li­che Fel­le-Mo­ti­ve zu­sam­men­zu­tra­gen. Nach über 10 Jah­ren in­ten­si­ver Be­schäf­ti­gung hat er nun 13 000 un­ter­schied­li­che Fel­le-Mo­ti­ve her­aus­ge­fun­den. Die Do­ku­men­ta­ti­on kann im Stadt­ar­chiv ein­ge­se­hen wer­den.
Wei­te­re In­for­ma­tio­nen:  Kurz­bio­gra­phie Eu­gen Fel­le (PDF | 363 KB)

 Übergabe Werksverzeichnis Eugen Felle an Stadtarchiv


Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790-1814)

Am 16. Mai 1814 starb in Mer­klin­gen (bei Weil der Stadt) kurz vor sei­nem 24. Ge­burts­tag der in Leut­kirch ge­bo­re­ne Zeich­ner Carl Wil­helm Gangloff.
In Leut­kirch er­in­nert heu­te noch der "Gangloff­weg" in der Pfingst­wei­de an ihn.
Zwei sei­ner Zeich­nun­gen "Kriem­hild und Ha­gen an der Lei­che Sieg­frieds" von 1812 und die "Her­mann­schlacht" von 1813 be­fin­den sich im Be­sitz der Stadt Leut­kirch und wer­den im Stadt­ar­chiv auf­be­wahrt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:
Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790 - 1814) (PDF | 15 KB)

Zeichnung von Carl Wilhelm Gangloff "Kriemhild und Hagen an der Leiche Siegfrieds"


















Zum 600. Ge­burts­tag von Ur­su­la Hai­der (1413-1498)

Ur­su­la Hai­der wur­de 1413 in Leut­kirch ge­bo­ren. Schon als klei­nes Kind ver­lor sie ih­re El­tern, die Bür­ger von Leut­kirch wa­ren. Sie wur­de von ih­rem On­kel, dem Pries­ter Jo­han­nes Bär, als Neun­jäh­ri­ge ins Klos­ter Reu­te bei Wald­see ge­bracht.
Mit 18 Jah­ren trat Ur­su­la in das Klos­ter Val­duna bei Feld­kirch ein. Dort wur­de sie 1457 im Al­ter von 44 Jah­ren zur Äb­tis­sin ge­wählt. 1480 wur­de sie zu­sam­men mit ei­ni­gen Val­duner Klos­ter­frau­en als Äb­tis­sin nach Vil­lin­gen be­ru­fen zur Re­form des dor­ti­gen Bi­cken­klos­ters St. Cla­ra.
Ur­su­la Hai­der er­neu­er­te das Kla­ris­sen­klos­ter im Geis­te des hl. Franz von As­si­si und der hl. Kla­ra und bau­te es aus, räum­lich und per­so­nell.
Am 20 Ja­nu­ar 1498 starb Ur­su­la Hai­der in Vil­lin­gen. Dort gilt sie im­mer noch als Schutz­pa­tro­nin der Stadt. Sie soll durch ih­re Ge­be­te ein schwe­res Un­wet­ter von der Stadt ab­ge­wen­det ha­ben. Die Le­gen­de er­zählt, dass die Ge­be­te er­hört wor­den und der Äb­tis­sin, die Mut­ter Got­tes er­schie­nen sei. In Leut­kirch er­in­nert ei­ne Ge­denk­ta­fel am Stamm­haus der Fa­mi­lie Hai­der, Markt­stra­ße 8, an sie.

Zum 175. Ge­burts­tag von Fritz Möhr­lin
Schrift­stel­ler, Öko­nom und Ge­nos­sen­schaft­ler aus Leut­kirch

Der am 21. Ju­ni 1837 in Leut­kirch ge­bo­re­ne Fritz Möhr­lin mach­te sich vor al­lem als Schrift­stel­ler und För­de­rer der Land­wirt­schaft ei­nen Na­men. Die Möhr­lin­stra­ße in Leut­kirch er­in­nert noch heu­te an ihn. Sein Le­ben und Werk sind al­ler­dings in sei­ner Ge­burt­s­tadt ziem­lich in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten.
Das Stadt­ar­chiv er­in­nert des­halb an die­sen "gro­ßen Sohn" der Stadt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Le­ben und Werk von Fritz Möhr­lin er­hal­ten Sie hier: Auf­satz über Fritz Möhr­lin (PDF |278 KB)