Aktuelles

Hier ha­ben Sie die Mög­lich­keit, sich über lau­fen­de Aus­stel­lun­gen, ak­tu­el­le Ver­an­stal­tun­gen oder neue Ver­öf­fent­li­chun­gen des Stadt­ar­chivs zu in­for­mie­ren.

600 Jah­re Spi­tal Leut­kirch 1418 -2018

An­läss­lich des 600-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­ums zeigt das Stadt­ar­chiv der­zeit in sei­nen Schau­fens­tern ei­ne klei­ne Aus­stel­lung zur Ge­schich­te des Spi­tals. Ge­zeigt wer­den unter anderem die Stif­tungs­ur­kun­de von 1418, al­te An­sich­ten vom Spi­tal­ge­bäu­de und der Spi­tal­kir­che so­wie Grund­ris­se von der Ent­bin­dungs­sta­ti­on und vom Al­ters­heim. 1975 wur­de das städ­ti­sche Spi­tal auf­ge­löst, seit­dem ist dort das Stadt­bau­aumt un­ter­ge­bracht.

Stiftungsurkunde von 1418


Werk­ver­zeich­nis des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le ans Stadt­ar­chiv über­ge­ben
Ge­org Mül­ler aus Un­ter­zeil über­gab kürz­lich Stadt­ar­chi­va­rin Ni­co­la Sieg­loch zwei Ord­ner mit Mo­ti­ven des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le (1869-1934) aus Is­ny. Fel­le-Post­kar­ten sind seit Jah­ren un­ter Samm­lern sehr be­gehrt, aber nur we­ni­ge wis­sen, dass sich sei­ne Mo­ti­ve nicht nur auf das All­gäu und Ober­schwa­ben be­schrän­ken. Fel­les Post­kar­ten­mo­ti­ve rei­chen näm­lich von der Nord­see bis Ti­rol, von Frank­reich bis Un­garn und so­gar bis Da­res Sa­lam (Ost­afri­ka). Ge­org Mül­ler hat es sich zur Auf­ga­be ge­macht, sämt­li­che Fel­le-Mo­ti­ve zu­sam­men­zu­tra­gen. Nach über 10 Jah­ren in­ten­si­ver Be­schäf­ti­gung hat er nun 13 000 un­ter­schied­li­che Fel­le-Mo­ti­ve her­aus­ge­fun­den. Die Do­ku­men­ta­ti­on kann im Stadt­ar­chiv ein­ge­se­hen wer­den.
Wei­te­re In­for­ma­tio­nen:  Kurz­bio­gra­phie Eu­gen Fel­le (PDF | 363 KB)

 Übergabe Werksverzeichnis Eugen Felle an Stadtarchiv


Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790-1814)

Am 16. Mai 1814 starb in Mer­klin­gen (bei Weil der Stadt) kurz vor sei­nem 24. Ge­burts­tag der in Leut­kirch ge­bo­re­ne Zeich­ner Carl Wil­helm Gangloff.
In Leut­kirch er­in­nert heu­te noch der "Gangloff­weg" in der Pfingst­wei­de an ihn.
Zwei sei­ner Zeich­nun­gen "Kriem­hild und Ha­gen an der Lei­che Sieg­frieds" von 1812 und die "Her­mann­schlacht" von 1813 be­fin­den sich im Be­sitz der Stadt Leut­kirch und wer­den im Stadt­ar­chiv auf­be­wahrt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:
Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790 - 1814) (PDF | 15 KB)

Zeichnung von Carl Wilhelm Gangloff "Kriemhild und Hagen an der Leiche Siegfrieds"


















Zum 600. Ge­burts­tag von Ur­su­la Hai­der (1413-1498)

Ur­su­la Hai­der wur­de 1413 in Leut­kirch ge­bo­ren. Schon als klei­nes Kind ver­lor sie ih­re El­tern, die Bür­ger von Leut­kirch wa­ren. Sie wur­de von ih­rem On­kel, dem Pries­ter Jo­han­nes Bär, als Neun­jäh­ri­ge ins Klos­ter Reu­te bei Wald­see ge­bracht.
Mit 18 Jah­ren trat Ur­su­la in das Klos­ter Val­duna bei Feld­kirch ein. Dort wur­de sie 1457 im Al­ter von 44 Jah­ren zur Äb­tis­sin ge­wählt. 1480 wur­de sie zu­sam­men mit ei­ni­gen Val­duner Klos­ter­frau­en als Äb­tis­sin nach Vil­lin­gen be­ru­fen zur Re­form des dor­ti­gen Bi­cken­klos­ters St. Cla­ra.
Ur­su­la Hai­der er­neu­er­te das Kla­ris­sen­klos­ter im Geis­te des hl. Franz von As­si­si und der hl. Kla­ra und bau­te es aus, räum­lich und per­so­nell.
Am 20 Ja­nu­ar 1498 starb Ur­su­la Hai­der in Vil­lin­gen. Dort gilt sie im­mer noch als Schutz­pa­tro­nin der Stadt. Sie soll durch ih­re Ge­be­te ein schwe­res Un­wet­ter von der Stadt ab­ge­wen­det ha­ben. Die Le­gen­de er­zählt, dass die Ge­be­te er­hört wor­den und der Äb­tis­sin, die Mut­ter Got­tes er­schie­nen sei. In Leut­kirch er­in­nert ei­ne Ge­denk­ta­fel am Stamm­haus der Fa­mi­lie Hai­der, Markt­stra­ße 8, an sie.

Zum 175. Ge­burts­tag von Fritz Möhr­lin
Schrift­stel­ler, Öko­nom und Ge­nos­sen­schaft­ler aus Leut­kirch

Der am 21. Ju­ni 1837 in Leut­kirch ge­bo­re­ne Fritz Möhr­lin mach­te sich vor al­lem als Schrift­stel­ler und För­de­rer der Land­wirt­schaft ei­nen Na­men. Die Möhr­lin­stra­ße in Leut­kirch er­in­nert noch heu­te an ihn. Sein Le­ben und Werk sind al­ler­dings in sei­ner Ge­burt­s­tadt ziem­lich in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten.
Das Stadt­ar­chiv er­in­nert des­halb an die­sen "gro­ßen Sohn" der Stadt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Le­ben und Werk von Fritz Möhr­lin er­hal­ten Sie hier: Auf­satz über Fritz Möhr­lin (PDF |278 KB)