Aktuelles

Hier ha­ben Sie die Mög­lich­keit, sich über lau­fen­de Aus­stel­lun­gen, ak­tu­el­le Ver­an­stal­tun­gen oder neue Ver­öf­fent­li­chun­gen des Stadt­ar­chivs zu in­for­mie­ren.

Im Schaufenster

Leutkirch im Winter

Wangener Straße im Winter 1942
Passend zur Jahreszeit sind im Schaufenster des Stadtarchivs
derzeit verschiedene Wintermotive zu sehen.


Leutkirch in den 1970er Jahren
Fotos von Rupert Leser (1933-2017)
Der Gallusmarkt in Leutkirch 1973 fotografiert von Rupert Leser



Ur­su­la Hai­der (1413-1498) -

Namenspatronin des Leutkircher Hospizes

Gemälde der Ursula Haider im Kloster Bicken in Villingen

Ur­su­la Hai­der wur­de 1413 in Leut­kirch ge­bo­ren. Schon als klei­nes Kind ver­lor sie ih­re El­tern, die Bür­ger von Leut­kirch wa­ren. Sie wur­de von ih­rem On­kel, dem Pries­ter Jo­han­nes Bär, als Neun­jäh­ri­ge ins Klos­ter Reu­te bei Wald­see ge­bracht.
Mit 18 Jah­ren trat Ur­su­la in das Klos­ter Val­duna bei Feld­kirch ein. Dort wur­de sie 1457 im Al­ter von 44 Jah­ren zur Äb­tis­sin ge­wählt. 1480 wur­de sie zu­sam­men mit ei­ni­gen Val­duner Klos­ter­frau­en als Äb­tis­sin nach Vil­lin­gen be­ru­fen zur Re­form des dor­ti­gen Bi­cken­klos­ters St. Cla­ra.
Ur­su­la Hai­der er­neu­er­te das Kla­ris­sen­klos­ter im Geis­te des hl. Franz von As­si­si und der hl. Kla­ra und bau­te es aus, räum­lich und per­so­nell.
Am 20 Ja­nu­ar 1498 starb Ur­su­la Hai­der in Vil­lin­gen. Dort gilt sie im­mer noch als Schutz­pa­tro­nin der Stadt. Sie soll durch ih­re Ge­be­te ein schwe­res Un­wet­ter von der Stadt ab­ge­wen­det ha­ben. Die Le­gen­de er­zählt, dass die Ge­be­te er­hört wor­den und der Äb­tis­sin, die Mut­ter Got­tes er­schie­nen sei. In Leut­kirch er­in­nert ei­ne Ge­denk­ta­fel am Stamm­haus der Fa­mi­lie Hai­der, Markt­stra­ße 8, an sie.

Das Leutkircher Kinderfest

Leutkircher Kinderfesttrommler 1892

Seit über 200 Jahren wird in Leutkirch das Kinderfest gefeiert.
Weitere Informationen finden Sie hier:
 Zur Geschichte des Leutkircher Kinderfests (PDF|9 KB)

Werk­ver­zeich­nis des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le ans Stadt­ar­chiv über­ge­ben

Ge­org Mül­ler aus Un­ter­zeil über­gab kürz­lich Stadt­ar­chi­va­rin Ni­co­la Sieg­loch zwei Ord­ner mit Mo­ti­ven des Post­kar­ten­ma­lers Eu­gen Fel­le (1869-1934) aus Is­ny. Fel­le-Post­kar­ten sind seit Jah­ren un­ter Samm­lern sehr be­gehrt, aber nur we­ni­ge wis­sen, dass sich sei­ne Mo­ti­ve nicht nur auf das All­gäu und Ober­schwa­ben be­schrän­ken. Fel­les Post­kar­ten­mo­ti­ve rei­chen näm­lich von der Nord­see bis Ti­rol, von Frank­reich bis Un­garn und so­gar bis Da­res Sa­lam (Ost­afri­ka). Ge­org Mül­ler hat es sich zur Auf­ga­be ge­macht, sämt­li­che Fel­le-Mo­ti­ve zu­sam­men­zu­tra­gen. Nach über 10 Jah­ren in­ten­si­ver Be­schäf­ti­gung hat er nun 13 000 un­ter­schied­li­che Fel­le-Mo­ti­ve her­aus­ge­fun­den. Die Do­ku­men­ta­ti­on kann im Stadt­ar­chiv ein­ge­se­hen wer­den.
Wei­te­re In­for­ma­tio­nen:  Kurz­bio­gra­phie Eu­gen Fel­le (PDF | 363 KB)

 Übergabe Werksverzeichnis Eugen Felle an Stadtarchiv


Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790-1814)

Am 16. Mai 1814 starb in Mer­klin­gen (bei Weil der Stadt) kurz vor sei­nem 24. Ge­burts­tag der in Leut­kirch ge­bo­re­ne Zeich­ner Carl Wil­helm Gangloff.
In Leut­kirch er­in­nert heu­te noch der "Gangloff­weg" in der Pfingst­wei­de an ihn.
Zwei sei­ner Zeich­nun­gen "Kriem­hild und Ha­gen an der Lei­che Sieg­frieds" von 1812 und die "Her­mann­schlacht" von 1813 be­fin­den sich im Be­sitz der Stadt Leut­kirch und wer­den im Stadt­ar­chiv auf­be­wahrt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:
Zum 200. To­des­tag von Carl Wil­helm Gangloff (1790 - 1814) (PDF | 15 KB)

Zeichnung von Carl Wilhelm Gangloff "Kriemhild und Hagen an der Leiche Siegfrieds"



















Zum 175. Ge­burts­tag von Fritz Möhr­lin
Schrift­stel­ler, Öko­nom und Ge­nos­sen­schaft­ler aus Leut­kirch

Der am 21. Ju­ni 1837 in Leut­kirch ge­bo­re­ne Fritz Möhr­lin mach­te sich vor al­lem als Schrift­stel­ler und För­de­rer der Land­wirt­schaft ei­nen Na­men. Die Möhr­lin­stra­ße in Leut­kirch er­in­nert noch heu­te an ihn. Sein Le­ben und Werk sind al­ler­dings in sei­ner Ge­burt­s­tadt ziem­lich in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten.
Das Stadt­ar­chiv er­in­nert des­halb an die­sen "gro­ßen Sohn" der Stadt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Le­ben und Werk von Fritz Möhr­lin er­hal­ten Sie hier: Auf­satz über Fritz Möhr­lin (PDF |278 KB)