Der Behindertenbeirat in Leutkirch im Allgäu wurde 2013 gegründet und startet 2023 in seine dritte Amtsperiode. Unter dem Motto
„Gemeinsam können wir etwas erreichen!“
wurden fünf Kandidaten und drei Nachrücker für die Amtsperiode 2023 bis 2028 gewonnen. Nach dem Rücktritt eines Mitglieds im Frühjahr 2024 wurden alle drei Nachrücker in den Beirat aufgenommen. Der Behindertenbeirat Leutkirch besteht seit Mitte Mai 2024 aus:
- Selda Arslantekin, Berndt Berger, Laura Hanser, Roland Krug, Sven Stöckle, Oliver Ruppert und Martin Zelch
Sven Stöckle wurde zum Sprecher gewählt, Martin Zelch übernimmt die Rolle des Stellvertreters und Schriftführers.
Unsere Ziele:
Wir setzen uns für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Jeder von uns hat persönliche Erfahrungen mit Behinderungen, sei es durch Unfall, Krankheit oder von Geburt an.
Was wollen wir erreichen?
- Als unabhängiger Beirat vertreten wir die Interessen von Menschen mit Teilhabebeeinträchtigungen.
- Wir nutzen unsere Erfahrungen, um einfühlsam auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen einzugehen.
- Wir sind Ansprechpartner und Vernetzungspunkt für Hilfesuchende.
- Wir bieten Unterstützung und Ratschläge.
- Wir fungieren als Sprachrohr zwischen Menschen mit Behinderungen und der Stadtverwaltung sowie dem Gemeinderat.
Was konnten wir erreichen?
Kennen Sie schon die Wheelmap? Die Wheelmap ist eine Karte für rollstuhlgerechte Orte. Auch in Leutkirch gibt es mehrere hundert Orte, die in der Wheelmap hinterlegt sind.
Vorstellung der Mitglieder
Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich für die Belange von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft einzusetzen. Inklusion und Teilhabe dürfen nicht vernachlässigt werden – sie müssen fester Bestandteil unseres Zusammenlebens sein. Deshalb engagiere ich mich im Behindertenbeirat der Stadt Leutkirch.
Heute bin ich Mitglied im TSG – Behinderten- und Reha-Sport, engagiere mich im DRK-Kleiderladen und arbeite bei der Lebenshilfe mit.
Meine eigenen Erfahrungen als Mensch mit Behinderung (Gehbehinderung und Konzentrationsschwierigkeiten) möchte ich nutzen, um Barrierefreiheit und Teilhabe in Leutkirch weiter zu verbessern. Deshalb setze ich mich im Behindertenbeirat ein.
Beruflich arbeite ich als Pflegefachkraft und spreche Deutsch, Englisch und Rumänisch. Mein Ziel ist es, den Menschen, die ich betreue, dabei zu helfen, erlittenes Leid und Not zu lindern oder zu beseitigen.
Aufgrund eigener Erkrankungen und Schicksalsschläge muss auch ich sowohl beruflich als auch privat mit gesundheitlichen Einschränkungen umgehen. Diese persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Schwerbehinderung möchte ich mit anderen Menschen teilen.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, den Behindertenbeirat der Stadt Leutkirch als Schriftführer und stellvertretender Sprecher zu unterstützen – denn: "Gemeinsam erreichen wir mehr."
Mit meiner aktiven Beteiligung möchte ich dazu beitragen, praktische Lösungen zu finden, die das Leben von Menschen mit Behinderungen erleichtern. Mein Blindenführhund hilft mir dabei, Hindernisse zu überwinden und ermöglicht mir eine selbstständige Teilhabe am öffentlichen Leben. Gemeinsam setzen wir uns für eine Stadt ein, die für alle zugänglich ist.
Aus diesem Grund engagiere ich mich im Behindertenbeirat der Stadt Leutkirch.
Meine Ziele im Beirat sind es, die baulichen Gegebenheiten für Menschen mit Beeinträchtigungen barrierefrei umzusetzen. Ein besonderes Anliegen ist mir die Förderung der Inklusion in Leutkirch sowie die Sensibilisierung von Mitbürger*innen ohne Behinderung. Darüber hinaus ist es mir wichtig, betroffenen Personen Fahrdienste einzurichten, um ihnen eine selbstbestimmte Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen.