Wilhelmshöhe

Wilhelmshöhe Bank Aussicht über Leutkirch
Leutkirch im Allgäu

Ein Gang auf die gut 60 Meter über der Altstadt gelegene Wilhelmshöhe (710 Meter) gehört zum Pflichtprogramm eines Besuchers. Treppen oder Serpentinenwege führen vom Oberen Graben hinauf, lassen bei Ungeübten den Puls etwas ansteigen. Im Zuge romantischer Naturbegeisterung wurde die Höhe mit ihrem prächtigen Baumbestand im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts als Spazierparadies entdeckt (paradiesisch fühlten sich hier besonders die jungen Pärchen).


Die nach König Wilhelm I. von Württemberg benannte Höhe ist so etwas wie der "heilige Hain" der Stadt. Hier wird unter schattigen Linden gefeiert, musiziert und gespielt, vor allem im Juli beim Kinderfest - und das dauert vier Tage. Der Blick geht zum Krankenhaus am Rande des sich kilometerweit nach Norden ziehenden Unteren Stadtwaldes. In ihn eingebettet ist der neue Waldfriedhof mit der bemerkenswerten Konzeption des Architekten Alexander von Branca. Man erreicht ihn über die Vogelhalde. Beim Zurück sollte man den schönen Weg am Waldrand zum Weiherweg gehen. Ochsen- und Repsweiher - alte Eis-, Fisch- und Badeweiher - liegen an ihm.