Schloss Zeil

Das Re­nais­sance-Schloss Zeil ist der pri­vat be­wohn­te Sitz der Fürs­ten von Wald­burg-Zeil. Die Schloss­an­la­ge ist von Leut­kirch aus mit dem Au­to in we­ni­gen Mi­nu­ten zu er­rei­chen. Das Schloss selbst kann im In­ne­ren nicht be­sich­tigt wer­den, wohl aber der weit­läu­fi­ge Schloss­gar­ten und die Schloss­hö­fe so­wie die Pfarr­kir­che Schloss Zeil. Von der Aus­sichts­platt­form beim Schloss bie­tet sich ein Pan­ora­ma-Blick auf die Al­pen.

Im Hoch­mit­tel­al­ter be­herrsch­ten von ei­ner Burg auf dem Zei­ler Rü­cken  aus die Gra­fen von Bre­genz und die Gra­fen von Mont­fort das Ge­biet zwi­schen Il­ler und Ki­ß­legg. Im Jah­re 1337 ge­lang­te die Herr­schaft Zeil an Truch­sess Jo­hann und da­mit in den Be­sitz des Hau­ses Wald­burg. Nach­dem ihm bei der Erb­tei­lung 1595 die Herr­schaft Zeil zu­ge­spro­chen wor­den war, ließ Truch­sess Fro­ben an­stel­le der al­ten Burg ab 1597 die bis heu­te be­stehen­de Vier­flü­gel­an­la­ge er­rich­ten. Schloss Zeil ist nie durch Kriegs­ein­wir­kun­gen oder Be­la­ge­run­gen in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen wor­den. Es ist als En­sem­ble kom­plett er­hal­ten und mus­ter­gül­tig re­stau­riert. Im In­ne­ren des Schlos­ses ver­mit­teln die reich mit Holz­de­cken und Ver­tä­fe­lun­gen aus­ge­stat­te­ten Räu­me und Gän­ge ein an­schau­li­ches Bild ade­li­ger Wohn­kul­tur in der Zeit um 1600.