Ver­an­stal­tung

Norbert Brugger: Kommunalpolitik braucht Leute mit Herz und Verstand

Norbert Brugger
Do, 28. März 2019
19:30 Uhr

Sich politisch zu engagieren und einzubringen macht Spaß - findet Norbert Brugger
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Beschreibung
Kommunalpolitik geht nur mit Leidenschaft und aus Überzeugung. Das ist der Tenor eines vhs-Vortrags, den Norbert Brugger (55), Dezernent des baden-württembergischen Städtetags am Donnerstag, 28. März, zwei Monate vor der baden-württembergischen Kommunalwahl, halten wird.
 
Die vhs verspricht in ihrer Ankündigung „einen Abend gegen die Politikverdrossenheit und für den Gemeinsinn vor Ort“. Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln aus dem Bundeprogramm  „Demokratie Leben“.
Ist Kommunalpolitik sexy? Das glauben nicht viele. In langen Sitzungen geht es auf der Basis schwer lesbarer Verwaltungsvorlagen um Schlaglöcher, finanzielle Löcher im Haushalt, Flächennutzungs- und Bebauungspläne, Winterdienst, explodierende Personalausgaben. Um Schulpolitik und Betreuung, um Vereinszuschüsse und die Blasmusik, um GewerLogo Demokratie Lebenbeansiedlung und die Grundsteuer. Um Stadtmarketing und die Grüngutabfuhr. Um Flüchtlinge und Schlüsselzuweisungen. Mal öffentlich, immer öfter nichtöffentlich.

Wer will da mitreden? Macht das Freude, erfüllt das?
Ja, sagt Norbert Brugger. Seit 35 Jahren beschäftigt sich der Dezernent für Allgemeine Verwaltung, Bildung, Kultur und Sport beim baden-württembergischen Städtetag in unterschiedlichen Funktionen mit Kommunalpolitik. Sie ist für ihn die direkteste Form der politischen Beteiligung. Mit 21 Jahren war Brugger 1984 schon im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Dürbheim (Landkreis Tuttlingen). Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann und Studium zum Diplom-Verwaltungswirt war er beim SäLogo Kommunalwahl 2019chsischen Staatsministerium des Innern gleich nach der Wende federführend für die Kommunalwahlgesetzgebung und Kommunalwahlvorbereitung zuständig, veröffentlichte dazu wiederholt Analysen. Seit 1993 ist er als Dezernent beim Städtetag für alle Wahlen zuständig. 20 Jahre leitete er zudem bei allen Wahlen einen Wahlvorstand in Reutlingen. Dass man auch scheitern kann, erlebte Brugger 1995, als er die OB-Wahl in der Großen Kreisstadt Rottenburg gegen Klaus Tappeser verlor. Er lernte dabei, dass sich auch aus Niederlagen viel gewinnen lässt. Brugger ist Mitverfasser des Buchs „Kommunale Redepraxis“ (Kohlhammer Verlag). Im Anschluss an den Vortrag ist reichlich Zeit für die Aussprache mit den Besuchern.
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Veranstaltungsort
Bockturm und  Museum
Bocksaal
Gänsbühl 9
88299 Leutkirch im Allgäu
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Kosten
Eintritt frei
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Hinweise
  • Diese Veranstaltung ist rollstuhlgerecht
  • Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
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Veranstalter
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