Stadtnachricht

Große Spende für Spielgeräte


Übergabe der Spende (Foto: SZ, Gisela Sgier)

Am letzten Mittwoch öffnete die Familie Pferdt den Brauerei Gasthof Mohren zum letzten Mal, bevor es nach einer Umbauphase mit neuen Pächtern weitergeht. 

Volles Haus im Brauerei Gasthof Mohren, den die Familie Pferdt mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt. Den gesamten Tageserlös von 4.100,00 € spenden Christine und Manfred Pferdt zweckgebunden für die Umsetzung des „Leutkircher Spieloasen- und Erlebniswegs“ an die Bürgerstiftung Leutkirch im Allgäu. Christine Pferdt beschreibt ihre Motivation für die Spende so: „Auch wenn wir die Leutkircher künftig nicht mehr vom Mohren aus kulinarisch verwöhnen, sondern vom Gasthaus Rössle in Haselburg, möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Stadt durch Spielgeräte an zentralen Orten und auf der Wilhelmshöhe bald noch ein Stück attraktiver wird.“

Bei der Scheckübergabe dankt Cornelia Stotz, Projektinitiatorin des Spieloasen- und Erlebniswegs, Familie Pferdt überschwänglich und freut sich: „Es ist schön zu erleben, dass die Initiative einiger Leutkircher Frauen zur „Bespielbaren Stadt“ nicht nur bei der Stadtverwaltung und im Gemeinderat auf offene Ohren trifft, sondern nun auch von ortsansässigen Unternehmen so großzügig unterstützt wird.“ Der Brauerei Gasthof Mohren ist bereits das vierte Unternehmen, das sich finanziell beteiligt. „Im Mai startet die Crowdfundingaktion bei der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, bei der alle Leutkircher Familien eingeladen werden, das Projekt ebenfalls mit einem kleinen Betrag zu unterstützen. „Je mehr Menschen mitmachen, umso mehr Spiel- und Begegnungsorte mit spannenden Spielgeräten können entstehen“, so Carmen Scheich, Kinder- Jugend- und Familienbeauftragte der Stadt Leutkirch, die seitens der Verwaltung für das Projekt
verantwortlich ist.

Rudolf Dentler, Vorsitzender der Bürgerstiftung im Allgäu betont: „Wir freuen uns, dass wir das Projekt organisatorisch und finanziell unterstützen können und damit etwas fördern, was allen Bürgern unserer Stadt zu Gute kommt.“
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