Flüchtlings- und Obdachlosensozialarbeit in Leutkirch im Allgäu

Bei der So­zi­al­be­treu­ung für Flücht­lin­ge und Ob­dach­lo­se ist es un­ser An­lie­gen, dass Flücht­lin­ge so­wie Ob­dach­lo­se gleich­be­rech­tigt am so­zia­len, kul­tu­rel­len, po­li­ti­schen und öko­no­mi­schen Le­ben teil­ha­ben kön­nen. Vie­le der Flücht­lin­ge und Ob­dach­lo­se be­nö­ti­gen hier­bei Be­ra­tung und Un­ter­stüt­zung. Auf­trag der So­zi­al­be­treu­ung ist es, sie bei per­sön­li­chen, fa­mi­liä­ren, ge­sund­heit­li­chen, so­zia­len und wirt­schaft­li­chen Pro­ble­men zu be­ra­ten, ih­nen prak­ti­sche Hil­fen zu ver­mit­teln und sie bei der Wah­rung ih­rer Rech­te zu un­ter­stüt­zen.


Seit 1. März 2015 be­schäf­tigt die Stadt Leut­kirch haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­ter für die Flücht­lings- und Ob­dach­lo­sen­so­zi­al­be­treu­ung. Der Stel­len­um­fang be­trägt für die Flücht­lings­so­zi­al­be­treu­ung 100% und für die Ob­dach­lo­sen­so­zi­al­be­treu­ung 30%. Bei­de Stel­len sind mit so­zi­al­päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten be­setzt und stel­len An­sprech­part­ner so­wohl für die Flücht­lin­ge als auch die ob­dach­lo­sen Per­so­nen dar. Die­se An­lauf­stel­le be­fin­det sich in der Ge­mein­schafts­un­ter­kunft für Flücht­lin­ge in der Su­de­ten­stra­ße 17.


Ziel­grup­pe und Auf­ga­ben der So­zi­al­ar­bei­ter

Die Ziel­grup­pe der Flücht­lings­so­zi­al­be­treu­ung sind Asyl­be­wer­ber aus den un­ter­schied­li­chen Her­kunfts­län­dern mit so­zia­len, recht­li­chen und psy­chi­schen Pro­ble­men im Zu­sam­men­hang mit Flucht und In­te­gra­ti­on.


Bei der So­zi­al­be­treu­ung für Ob­dach­lo­se ste­hen die von ver­schie­dens­ten Pro­blem­la­gen be­trof­fe­nen, in den städ­ti­schen Ob­dach­lo­sen­un­ter­künf­ten un­ter­ge­brach­ten Per­so­nen so­wie von dro­hen­der Woh­nungs­lo­sig­keit be­trof­fe­ne Fa­mi­li­en und Ein­zel­per­so­nen im Fo­kus.


Die wich­tigs­ten Auf­ga­ben bei der Flücht­lings­so­zi­al­ar­beit sind un­ter an­de­rem:

  • So­zi­al­ar­bei­te­ri­sche Hil­fe­stel­lun­gen so­wie Be­ra­tung und Ver­mitt­lung von In­for­ma­tio­nen, die das Asyl­ver­fah­ren und den Auf­ent­halt in Deutsch­land be­tref­fen,
  • Netz­werk­ar­beit, wie zum Bei­spiel die Ge­win­nung und Schu­lung von eh­ren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern,
  • För­de­rung der In­te­gra­ti­ons­fä­hig­keit, wie zum Bei­spiel Hil­fe­stel­lung bei All­tags­si­tua­tio­nen und Hin­wir­ken auf ei­nen mög­lichst frü­hen Schul­ein­tritt bei schul­pflich­ti­gen Kin­dern aber auch die Ver­mitt­lung von Stan­dards zu Sau­ber­keit und Hy­gie­ne in den Un­ter­künf­ten,
  • Öf­fent­lich­keits­ar­beit, ins­be­son­de­re die För­de­rung des ge­gen­sei­ti­gen Ver­ständ­nis­ses zwi­schen Flücht­lin­gen und Auf­nah­me­ge­sell­schaft.