Stadtnachricht

Einrichtung von Hospiz im ehemaligen Krankenhaus rückt näher


Vertreter von Leutkircher Betrieben, Bürgerstiftung, IKP und St. Elisabeth-Stiftung haben die Räumlichkeiten für das künftige Hospiz besichtigt.

Damit ist der Weg endgültig frei, die Umbauarbeiten im ehemaligen Krankenhaus können starten. Das gab Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle am Freitag in den zukünftigen Räumen des Hospizes im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Leutkircher Krankenhauses bekannt. Das Hospiz soll mit acht Plätzen 2019 eröffnet werden.

„Der Landkreis ist sehr froh über die Entwicklung bei der Immobilie“,
sagt Hubert Meßmer vom Eigenbetrieb IKP. Damit sei auch die letzte große Fläche im Gebäudekomplex belegt. Tobias Bär von der St.-Elisabeth-Stiftung erläuterte, was auf den insgesamt 640 Quadratmetern für die Gäste geboten werden soll. Generell werde die Einrichtung eher den Eindruck eines Wohnheims denn einer Pflegestation vermitteln. Im Mittelpunkt wird ein großes „Wohnzimmer“ mit Balkon stehen, das zum Verweilen einladen soll. Es sollen außerdem ausschließlich Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung gestellt werden.

Vertreter von Leutkircher Betrieben, Bürgerstiftung, IKP und St. Elisabeth-Stiftung haben die Räumlichkeiten für das künftige Hospiz besichtigt.

Rund 1,3 Millionen Euro investiert der Landkreis in den Umbau. Nach den Sommerferien sollen neue Wände eingebaut und Versorgungsleitungen eingebaut werden. Ab Herbst geht es an die optische Gestaltung der Räumlichkeiten. Nach der Übergabe an die St.-Elisabeth-Stiftung, voraussichtlich im April, soll das Hospiz möglichst schnell eröffnet werden. Voraussetzung dafür ist, dass passendes Personal gefunden wird. Geplant sind etwa 11 Vollzeitstellen, zudem sind ehrenamtliche
Hilfskräfte wichtig, um beispielsweise mit den Gästen spazieren zu gehen.

Unterstützung von Firmen und Bürgerstiftung

95 Prozent der Kosten des Hospizes werden von Krankenkassen bezahlt. Die restlichen fünf Prozent müssen über Spenden und Zuwendungen vor Ort getragen werden. So sieht es der Gesetzgeber vor. Pro Jahr gibt es so eine Finanzierungslücke von bis zu 100.000 Euro.

Vertreter von Leutkircher Betrieben, Bürgerstiftung, IKP und St. Elisabeth-Stiftung haben die Räumlichkeiten für das künftige Hospiz besichtigt.

Die Bürgerstiftung Leutkirch konnte als wichtiger Finanzierung-Partner gewonnen werden. Deren Vorsitzender Rudolf Dentler geht davon aus, dass bis zu 25.000 Euro aus der Stiftung jährlich zur Verfügung gestellt werden können. Auch der Leutkircher Gemeinderat hat bereits eine finanzielle Unterstützung beschlossen.

Zusätzlich sind von der Stadt Leutkirch Unternehmen angesprochen und um eine Beteiligung gebeten worden. „Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten, das ist wirklich beeindruckend“, so Henle.

Ihre Hilfe zugesagt haben bisher folgenden Firmen: ATE, Brauerei Härle, Capron, Durach, EKL, Gruschwitz, Kreissparkasse Ravensburg, Milei, Sycotec, Textil Walter, Josef Mösle Transport, Volksbank Allgäu-Oberschwaben und Wiedenmann Kieswerk.

Weitere Partner sind herzlich willkommen.
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