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Erhaltenswerte Kostbarkeit
Zahlreiche Untersuchungen durch Restauratoren, Statiker, Holzfachleute und Ingenieure begleiteten bislang die aufwändigen Arbeiten am Gotischen Haus. Immer wieder kamen Besonderheiten zu Tage, die das Gebäude als schützens- und erhaltenswerte Kostbarkeit erwiesen.
Als Zeugnis einer sich über Jahrhunderte entwickelnden Handwerkskunst kann das Anwesen bereits heute gelten. Die Stadt Leutkirch als Eigentümerin ist sich dessen bewusst und schließt einen verändernden Eingriff in die bestehende Substanz aus. Das heißt, "dass sich jedwede denkbare Nutzung dem Haus unterzuordnen hat und nicht etwa umgekehrt das Haus für eine Nutzung zurechtgebogen wird", wie es in einer offiziellen Broschüre zum Gotischen Haus heißt.
Investitionen in die Zukunft
Sicher ist, dass auch in Zukunft größere Investitionen getätigt werden müssen, um dieses Geschichtszeugnis auch kommenden Generationen zu erhalten und um eine angemessene Nutzung zu ermöglichen.
Das Gotische Haus bietet viel Platz. Vier nutzbare Geschosse sind vorhanden. In jedem dieser Stockwerke finden sich Einzigartigkeiten dieses Hauses, die einem möglichst breiten Publikum zugänglich gemacht werden sollten. Aus diesem Grund kommt beispielsweise eine Nutzung als Wohnhaus nicht in Betracht. Ideen, welchen Zwecken das Gotische Haus zugeführt werden kann, sind genügend vorhanden. Naheliegend ist eine Verwendung als Ausstellungsräume. Dabei ist eine Kombination mit Privatnutzungen durchaus denkbar.
Nach wie vor offen ist die Frage der Finanzierung. Die Kosten für den Um- und Ausbau sind wesentlich vom Konzept für das Gebäude abhängig. Davon abhängig sind auch mögliche Zuschüsse Dritter sowie der Teil der Kosten, den die Stadt Leutkirch aufzubringen hat. Ein konkretes Konzept für die weitere Nutzung wird vorgelegt, sobald sich eine Finanzierungsmöglichkeit abzeichnet. Es wäre im Interesse einer breiten Öffentlichkeit wünschenswert, wenn mit der Sanierung bald begonnen werden könnte.
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